Montrego - Peter Birle - Herzlich Willkommen

montagne, trekking, go for your dreams!

Foto © Sven Kisker

Dachsteinrunde

Samstag 25.6. - Samstag 2.7.2016
Wir starten eine der wohl eindruckvollsten und abwechslungsreichsten Rundwanderungen in den Ostalpen am malerischen Gosausee. Via Seilbahn liften wir uns in die Almregion der Zwieselalm um den zerklüfteten ........

 

Gosaukamm zur Hofpürglhütte 1705m unter der Bischofsmütze zu umrunden.

Nach 5 Stunden feuchten wir unsere ausgedrockneten Kehlen auf der Sonnenterrasse an.

2. Tag: Ein nächtlicher Wetterumschwung sorgt für kühlere Temperaturen, sodaß die langen Querungen unter den Südabstürzen des Dachsteinmassives über Sulzenhals 1827m und Tor 2033m hinüber zur Südwandhütte 1871m

erträglich sind. Unser Tagesziel, das Berghotel Türlwand 1680m erreichen wir vom Starkregen durchnäßt.

3. Tag: Die ganze Nacht und am frühen Vormittag regnet es ausgiebig. Mutig lassen wir uns von der Dachsteinbahn als einzige Gäste in das Schneetreiben auf dem Hunerkogel 2694m bringen.

Rasch in das Restaurant und die Schlechtwetterkleidung angelegt. Die Sicht reicht gerade so um über den Gjaidstein Sattel auf den ausgedehnten Schneefeldern in die Karstfelder abzusteigen und im kurzweiligen Auf und Ab das Guttenberghaus 2140m zu erreichen.

4. Tag: Verspricht gut zu werden! Zurück auf die Feister Scharte 2198m besuchen wir noch die nahe Sinabell 2349m. Dann ziehen wir auf abwechslungsreicher Höhenwanderung zuerst im Karst, dann durch Zirbenbestände der leider verweisten Grafenberg Alm 1783m entgegen, wo gerade die ersten Kälber die fetten Almwiesen stürmen.

Unsere spärlichen Wasserreste schonend schlängelt sich der verwurzelte Steig hoch über den Wassern des Grafenberger- und Ahornsees, an der geschlossenen Brünner Hütte 1737m vorbei zum Berggasthof Steinerhaus

1830m hinüber. Nach rund 7 Stunden liegt eine urweltliche Landschaft hinter uns und wir lassen von der Terrasse den Blick in die Niederen Tauern schweifen, wo so manch bekanntes Tourenziel wiederentdeckt werden will.

5. Tag: Nach dem reichlichen Frühstück lockt der Stoderzinken 2048m mit seiner umfassenden Rundsicht. Für eine Stunde folgen wir noch unseren gestrigen Weg um dann den Steig durch die "Notgasse" zu wählen.

Eng und verblockt rücken die Felswände bis zu 60m hoch über uns auf. Schon in der Bronzezeit nutzten verwegene Menschen die 500 m lange Schlucht als Handelsweg wovon immer wieder Felsritzungen bishin zur Neuzeit zeugen.

Die verdiente Mittagsrast halten wir auf der Viehbergalm 1445m wo uns die Ritzinger Marianne auf ihre charmante Art versorgt und uns mit guten Wünschen zu ihrer Tochter Bernadet auf der Steinitzenalm 980m verabschiedet. Dazwischen fordert noch der Übergang vom Hochmühleck 1731m unsere Ausdauer.

Ein höchst abwechslungsreicher Wandertag findet unter der jungen Linde, neben dem Brunnen bei Krapfen mit Kraut und Steirerkas sein spätes Ende. Klar, daß der Veltliner auch eine Rolle spielte!

6. Tag: Die Morgensonne begleitet unser herzhaftes Almfrühstück. Der Tag verspricht lange zu werden. Am stillen Ödensee 776m können Sabine und Hildegard nicht ohne ein erfrischendes Morgenbad vorbei gehen. Der rauschenden Traun folgend wandern wir an Bad Aussee vorbei in das Salzkammergut wo uns vor Obertraun ein Sommergewitter begrüßt.

Das letzte Schiff nach Hallstatt ist weg und so bleibt nur noch die Taxivariante um zum Hotel Hirlatz in Hallstatt zu kommen.

7. Tag: Bei dampfigen Wetter nutzen wir zunächst den Schrägaufzug zum Rudolfsturm um dann hoch über dem Hallstätter See auf dem alten Soleleitungsweg, teilweise in den Fels geschlagen nach Bad Goisern hinaus zu wandern. Nach kurzer Rast wollen in der schwühlwarmen Luft noch mal 1000 Höhenmeter zur Goiserer Hütte 1592m bewältigt werden.

Verständlich, daß der Flüssigkeitshaushalt auf der Terrasse auszugleichen war, bevor wir ohne Rucksack den nahen Hoch Kalmberg 1833m mit seiner beeindruckenden Schau auf das umrundete Dachsteinmassiv angingen.

Mit geselchter Forelle und Veltliner wurde der Tag in fröhlicher Stimmung bis zum Sonnenuntergang verabschiedet.

8. Tag: Wärend im Westen schon dunkle Wolken die nächste Kaltfront ankündigten verabschiedeten wir uns vom gastlichen Hüttenteam und gelangten nach rund 2 Stunden ins Gosautal.

Das Auto am Gosausee war mit Hilfe eines freundlichen Autofahrers schnell geholt und so tingelten wir fröhlich und höchst zufrieden nach Hause.

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Veröffentlicht : 13. September 2015